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Als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus haben der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen eine Reihe von Förderprogrammen aufgelegt, die auf die Stärkung der heimischen Wirtschaft abzielen. Bei den eingesetzten Schutzmaßnahmen für Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen handelt es sich um das größte Hilfspaket in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. 
In der aktuellen Ausgabe unseres GWS-Newsletters übermitteln wir Ihnen einen kleinen Überblick zu ausgewählten Sonderprogrammen mit einer Zusammenfassung der jeweiligen Rahmenbedingungen für eine Förderung. Diese erste Übersicht stellt eine Momentaufnahme dar, die zeitlich begrenzt ist und sich aufgrund der aktuellen Dynamik in der Förderlandschaft voraussichtlich durch Programmanpassungen oder neue Förderzugänge ändern wird.  
Die GWS Werl steht Ihnen bei Fragen zu den in dieser Ausgabe unseres Newsletters vorgestellten Förderprogrammen oder weiteren Unterstützungsmöglichkeiten als lokaler Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung (Tel. 800 7000 E-Mail info@gws-werl.de).   

Für das Team der GWS:
Ulrich Canisius
Geschäftsführer


Corona-Überbrückungshilfe des Bundes

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können nun weitere Liquiditätshilfen erhalten. Ab sofort können sich u.a. Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, registrieren. Nach erfolgter Registrierung können die Anträge online gestellt werden. Die Auszahlungen an die Unternehmen können bereits im Juli erfolgen.
Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschafts-stabilisierungsfonds qualifizieren und ihr Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist. Auch Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvora
ussetzungen erfüllen. Gleiches gilt für gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen. Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von
  • 80% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang,
  • 50% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50% und 70%,
  • 40% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 40% und unter 50%
    im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate.Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer und erstmals in einem vollständig digitalisierten Verfahren. Die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de ist online verfügbar.



NRW Überbrückungshilfe Plus -
NRW stockt Corona-Hilfen für Kleinunternehmer und Freiberufler auf

Das Land NRW schießt krisengeplagten Kleinunter-nehmern und Freiberuflern 1.000 Euro pro Monat für Lebenshaltungskosten zu. Das Geld wird zusätzlich zu dem Corona-Soforthilfe-Programm der Bundesregierung ausge-zahlt, hier können die Zuschüsse von 3.000 Euro jedoch nur zur Deckung von Betriebskosten eingesetzt werden.
Damit versucht die Landesregierung ein Problem vieler Künstler und Freiberufler zu lösen: In der Regel haben diese nur geringe Betriebskosten und profitieren deshalb kaum von der Corona-Hilfe des Bundes. Für den Lebensunterhalt bliebe ihnen nur der Hartz-4-Antrag.  
Um das zu verhindern, stellt die Landesregierung 300 Millionen Euro bereit. Die neue Überbrückungshilfe gibt es für die Monate Juni bis August. Das bundeseinheitliche Antragsverfahren startet im Juli.
Insgesamt bewilligte das Land NRW in den vergangenen Monaten mehr als 426.000 Anträge von Solo-Selbstständigen sowie kleinen Unternehmen und zahlte rund 4,5 Milliarden Euro als aus. Die Antragsphase des Corona-Soforthilfe-Programms ist seit Ende Mai beendet.
Bei Fragen zur Überbrückungshilfe und zur NRW Überbrückungshilfe Plus steht Ihnen eine Hotline zur Verfügung: Tel. 0211-7956 4996



Neues NRW-Sonder-Förderprogramm für den Einzelhandel
Unterstützung zur Umsetzung digitaler Technologien

Ab sofort unterstützt das Land NRW den Einzelhandel bei der Umsetzung digitaler Technologien. Seit dem 24. Juni läuft der Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken – Sonderprogramm 2020“.
Aufgrund der Corona-Pandemie kämpfen besonders kleine inhabergeführte Einzelhändler mit den wirtschaftlichen Folgen. Digitale Technologien können helfen, die Krise zu überwinden. Die NRW Landesregierung will nun mit einem Sonderförderprogramm den Einzelhandel auf dem Weg in die Digitalisierung unterstützen.
Der Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken – Sonderprogramm 2020“ soll dazu beitragen, dass die Innenstädte Nordrhein-Westfalens auch morgen noch lebendige Orte bleiben.
"Der Projektaufruf richtet sich an stationäre Einzelhändler, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal 10 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu 10 Millionen Euro kommen. Gefördert werden kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen.
Die Projekte müssen zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Das Projekt muss zudem unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen. Projektideen können ab sofort bis zum 30. August 2020 beim Projektträger Jülich eingereicht werden.“ (Quelle: Projektträger Jülich / IHK Arnsberg)

Zu einer Online-Veranstaltung mit wichtigen Infos, wie man erfolgreich einen Antrag stellen kann, lädt Digitales Zentrum Mittelstand (DZM) kurzfristig für den gesamten Kreis Soest am Donnerstag, 16. Juli 2020 um 8:00 Uhr ein. Die Veranstaltung findet als Zoomkonferenz statt. Anmeldung unter folgendem Link:https://www.eventbrite.de/e/digitalisierung-im-einzelhandel-tickets-112102997082


Landeswirtschaftsministerium startet neues Förderprogramm
„Mittelstand Innovativ & Digital“

Anfang Juni startete das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) das neu ausgerichtete Förderprogramm „Mittelstand Innovativ & Digital (MID)“. Mit dem Programm MID sollen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) darin gestärkt werden, die Innovationskraft ihrer Betriebe zu digitalisieren, ihre Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren digital weiterzuentwickeln und so auch in Zukunft einer der wirtschaftlichen Motoren des Landes zu sein. 
Es gilt, eine breite Basis für digitale Transformation und innovativen Wandel kontinuierlich zu fördern und gleichzeitig KMU dabei zu unterstützen, sich bestmöglich auf dem Markt behaupten zu können. Aufgrund der aktuellen Liquiditätsengpässe in vielen Unternehmen während der Corona-Krise, weitet die Landesregierung die Förderkonditionen für alle MID-Gutscheinvarianten temporär aus.
Für alle Förderanträge, die bis zum Stichtag 31.12.2020 eingehen, gelten folgende Förderquoten: 
  • Für Kleinst- und kleine Unternehmen gilt bis zum Stichtag eine Förderquote von 80 Prozent
  • Für mittlere Unternehmen gilt bis zum Stichtag eine Förderquote von 60 Prozent


 

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