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Weihnachtsgrüße

Das Jahr 2020 war für alle Teile der Gesellschaft eine unvorhersehbare Herausforderung. Die Auswirkungen der Pandemie berühren uns weiterhin beruflich und privat. Dabei wird durch die erneuten Geschäftsschließungen nicht nur der Einzelhandel in einer besonderen Zeit schwer getroffen.  
Mit dem letzten Newsletter des Jahres 2020 geben wir Ihnen einen kurzen Überblick auf einige Entwicklungen aus der Werler Wirtschaft, darunter einige positive Nachrichten zu Förderprogrammen, die unter anderem der Stärkung der ohnehin bereits unter Druck stehenden Werler Innenstadt dienen sollen. 
Wir wünschen Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Ihren Familien ein versöhnliches Jahresende, frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr 2021. Bleiben Sie gesund!

Für das Tem der GWS:
Adrian Gruschka
Geschäftsführer

Foto: Andreas Stegmann/der Photoshop


Zwei neue Firmenansiedlungen im Gewerbegebiet KonWerl

Gleich zwei Unternehmer haben sich in den vergangenen Wochen für eine Ansiedlung ihres Betriebes an der Belgischen Straße im Gewerbegebiet KonWerl entschieden. In beiden Fällen handelt es sich um klassische Handwerksbetriebe, die sich mit ihrem nicht störenden Gewerbe gut in den Bereich zwischen Industrie und dem angrenzenden Wohnbaugebiet einfügen. Jeweils ca. 3.000 m² Fläche haben sich die bereits in Werl ansässige Herzig Bedachungen GmbH & Co. KG sowie ein auswärtiger Heizung- und Sanitärbetrieb im Werler Norden gesichert.
Beide Grundstücksverkäufe sind bereits notariell beurkundet. Mit dem Neubau der Gewerbehallen soll in Kürze begonnen werden. Die GWS freut sich über die ersten Ansiedlungen auf der Gewerbefläche vor dem Wohnbaugebiet Belgische Straße. Auch die beiden noch nicht veräußerten Gewerbefreiflächen in unmittelbarer Nachbarschaft sind bereits reserviert. Es kann also demnächst mit weiteren Erfolgsmeldungen gerechnet werden.


Mieterwechsel im Gründer- und Gewerbehof (GGH)

Veränderung im städtischen Gründer- und Gewerbehof Werl: Nachdem der Bestandsmieter aus Halle 4 seinen Mietvertrag zum 30. November 2020 gekündigt hatte, konnte bereits ein Nachfolger gefunden und die Halle nahtlos ohne eine Zeit des Leerstands übergeben werden. 
Bei dem neuen Unternehmen handelt es sich um einen Handwerksbetrieb aus Welver. Dachdecker Marcus Bloedorn hat Halle 4 mit einer Fläche von ca. 380 m² zum 01.12.2020 bezogen.
Der Gründer- und Gewerbehof bleibt somit weiterhin voll vermietet.


LEADER-Wertgutschein-Projekt
GWS erhält Zuwendungsbescheid und unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit fünf Kommunen


Unter dem Arbeitstitel „Wertgutschein Börde trifft Ruhr“ hat die Bezirksregierung Arnsberg der GWS einen Zuwendungsbescheid für die Förderung des LEADER-Projektes zukommen lassen.
Bisher gibt es in der LEADER-Region „Börde trifft Ruhr“ in den einzelnen Kommunen Ense, Fröndenberg/Ruhr, Welver, Werl und Wickede (Ruhr) eigene Gutschein- / Geschenkwert-systeme, die von den ortsansässigen Wirtschafts- und Gewerbevereinen räumlich begrenzt mehr oder weniger erfolgreich genutzt werden. Die Einführung eines „neuen Instruments der Wirtschaftsförderung“ in Form einer Bonus-/Geschenkgutscheinkarte verfolgt das Ziel der Etablierung eines für Kunden und Unternehmen einfach umzusetzenden überörtlichen Kundenbindungssystems in der Region. Eine ortsübergreifende Vernetzung von Händlern, Handwerkern, Dienstleistern und Gastronomen kann dafür sorgen, dass mehr Kaufkraft in der Region verbleibt und die wirtschaftliche Vielfalt dadurch gestärkt wird.
Nun wurde durch die Bürgermeister aller fünf beteiligten Kommunen und den Geschäftsführer der GWS eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Zusammenarbeit und Finanzierung der Eigenanteile regelt. Die GWS fungiert als zukünftiger Betreiber des Systems.

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"Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in NRW"
GWS hat Fördermittel in Höhe von 133.650 Euro in Aussicht

Das Land NRW hat im Zuge der Corona-Krise 70 Millionen Euro für ein "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren" zur Verfügung gestellt. Die GWS hat sich für das Interventionsfeld "Verfügungsfonds Anmietungen" stellvertretend für die Stadt Werl beworben. Die Stadt wird in einer offiziellen Mitteilung des Landes als Zuwendungsempfängerin benannt.
Nicht erst seit der Corona-Pandemie muss der stationäre Einzelhandel erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Der Online-Handel floriert, die Innenstädte veröden, Ladenlokale stehen leer und viele Händler und Gastronomen bangen um ihre Existenz und somit um die Zukunft ihrer Mitarbeiter.
Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung zu diesem Sofortprogramm aufgerufen, welches erlaubt, neue Wege in der Unterstützung der Städte und Gemeinden zu gehen. 129 Kommunen erhalten noch in diesem Jahr rund 40 Mio. Euro. Weitere 30 Mio. Euro werden in 2021 zur Verfügung stehen.
Die GWS plant, mit den Fördermitteln in Höhe von bis zu 133.650 Euro leerstehende Ladenlokale anzumieten, um diese anschließend für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren an Gründer oder Kulturschaffende vergünstigt weiterzuvermieten.

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„Digitalen und stationären Einzelhandel zusammen denken“
Lu Horenkamp folgte dem Projektaufruf


Im Sommer 2020 startete das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen das Sonderprogramm 2020 „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“. Der durch die Corona-Pandemie stark betroffene Einzelhandel soll durch eine kurzfristige schnelle Hilfe Unterstützung zum Thema Digitalisierung bekommen. Kleinunternehmen konnten ihre Projektideen bis zum 15. September 2020 einreichen. Im Fokus standen Projekte von stationären Einzelhändlern, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Der Förderhöchstbetrag wurde auf 12.000 € mit einer Förderquote von bis zu 90% festgelegt. 
Die GWS leitete einen Aufruf des „Digitalen Zentrum Mittelstand“ an die Werler Einzelhändler weiter. Für Ludger Horenkamp, Inhaber von „Lu Horenkamp“ und „Lu – das Trauringhaus“, kam die Nachricht über das Sonderprogramm gerade „zur richtigen Zeit“. Mit Aussicht auf Fördermittel für einen neuen Internetauftritt beider Geschäfte sowie den Aufbau eines eigenen Online-Shops wurden die Projektideen eingereicht.  Der Antrag konnte im Förderprogramm berücksichtigt und ein Zuwendungsbescheid ausgestellt werden. Bis Ende Dezember müssen die Projekte umgesetzt sein. Herr Horenkamp freute sich über den Hinweis. Ohne die beantragten Fördermittel wären die Umstellung und Neuausrichtung nicht machbar  gewesen.



Werler Unternehmen erhält Umweltpreis der Region Soest
Unverpackt-Laden "Theo Tütenlos" bekommt Sonderpreis des Lions Club Soest-Hellweg

Zum ersten Mal richtete der Lions Club Soest-Hellweg den Umweltpreis der Region Soest aus. Teilnehmen konnte jeder, jedoch waren insbesondere Kindergärten und Schulen aufgefordert Projekte vorzustellen. Auch Einzelpersonen, Gruppen, Betriebe, Vereine und Nachbarschaften konnten sich bewerben.
So musste die Jury um Jörg Kuhlmann (Stadtwerke Soest), Dr. Axel Kölle (Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung), Dr. Arne Dahlhoff (Haus Düsse), Dr. Ilona Lange (IHK Arnsberg Hellweg Sauerland) sowie Rainer Schwanitz (Lions) aus mehr als 40 Bewerbern aus allen gesellschaftlichen Bereichen die besten Projekte auswählen. Der Umweltpreis der Region ging an das Soester Repair Café, an das Rüthener Erdenwerk Kleeschulte und an den Unverpackt-Laden "Theo-Tütenlos" in Werl. 
"Theo Tütenlos" wurde erst vor wenigen Monaten von den Geschwistern Katharina und Lara Griewel an der Hammerstraße in Werl gegründet. Ziel des Geschäftsmodells ist die Verpackungs- und somit Abfallvermeidung. Die Kunden haben die Möglichkeit, die Produkte in mitgebrachte Behältnisse abfüllen zu lassen. Darüber hinaus werden ausschließlich nachhaltige Produkte aus artgerechter Haltung regionaler und saisonaler Herkunft angeboten. Das Sortiment erstreckt sich von Grundnahrungsmitteln über Süßigkeiten bis hin zu Körperpflege-Produkten. In 2022 wird der Umweltpreis des Lions-Club Soest-Hellweg zum 2. Mal vergeben.

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Zwischennutzung passend zur Adventszeit
Krippenbauer Josef Koch zieht in Leerstand ein

Im ehemaligen Ladenlokal von Juwelier Drees in der Steinerstraße 29 ist zumindest vorübergehend wieder etwas Leben eingezogen. Krippenbauer Josef Koch nutzt die Geschäftsfläche, um handgefertigte Krippen und Vogelhäuschen auszustellen und zu verkaufen. Täglich von 9 bis 15 Uhr ist Josef Koch vor Ort.
Dank des Engagements von Ludger Horenkamp, dem Inhaber des benachbarten Geschäfts Lu - das Trauringhaus, kam die Zwischennutzung zustande. Herr Horenkamp stellte den Kontakt zum Eigentümer der Immobilie, Zahnarzt Dr. Krampe, her und unterstützt Herrn Koch mit der Zulieferung von Strom. 
Weitere Krippen von Josef Koch werden in der Steinerstraße bei Lu Horenkamp, der Manufaktur Münsch, dem Reformhaus Mensing sowie in der Stadtinformation ausgestellt.


 

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